Unnötige Heimniederlage

SV Oberschwandorf – VFB Effringen 2:3

Gegen den A-Liga Absteiger aus Effringen kassierte der SVO nach zuletzt vier Siegreichen Spielen in Folge mal wieder eine Niederlage.


Gleich auf Fünf Positionen schmiss Trainer Buhl die Rotationsmaschine an. Für Philipp Hiller, Federau, Raisch, Gutekunst und Klimesch rückten Landenberger, Krieg, Blessing, Broß und Mohrhardt in die Mannschaft. Die so noch nie zusammen auf dem Platz gestandene SVO Elf tat sich recht schwer gegen einen Gegner, der es immer wieder gut verstand die SVO Defensive mit langen Diagonalbällen in Bedrängnis zu bringen. Aus eben solch einer Aktion der Gäste resultierte dann auch das 0:1. Ein langer Ball auf die rechte Schwandorfer Seite konnte von Matze Niethammer nicht geklärt werden, der anschließende Querpass in den Sechzehner von Torwart Renz fand den starken Effringer Stürmer, der geschickt mit einer Körpertäuschung Alex Krieg stehen lies und zur verdienten Führung für den VFB Effringen einschob. Kurz vorm Halbzeitpfiff bot sich dem SVO die Gelegenheit zum Ausgleich. Eine schöne Flanke von Matze Niethammer konnte im Zentrum von Maurice Broß leider nicht mehr entscheidend aufs Tor gebracht werden und der Ball trudelte ins Toraus.
Zur zweiten Halbzeit wechselte Trainer Buhl gleich vier mal aus. Gutekunst, Klimesch, Cakaj und Federau ersetzten Krieg, Blessing, Mohrhardt und Broß. Wirklich besser wurde das Schwandorfer Spiel aber noch nicht. Viel eher legten jetzt die Effringer einen Zwischenspurt auf den Rasen und liesen dem SVO kaum noch Zeit zum Verschnaufen. Etwas Glücklich fiel dan auch folgerichtig das 0:2. Eine Flanke aus dem Halbfeld flog an Freund und Feind vorbei, hüpfte vor Torwart Renz auf und sprang über diesen hinweg ins Tor des SVO. Noch nicht richtig erholt vom Schock des Gegentreffers bekam der Gast aus Effringen einen Elfmeter zugesprochen. Stefan Landenberger hatte beim Versuch die Flanke des Stürmers zu unterbinden den Ball an die Hand bekommen. Torwart und Interimskapitän Sascha Renz, Oliver Raisch war aufgrund seiner Hochzeit verhindert und wurde im Mittelfeld Schmerzlich vermisst, war beim Plazierten Schuss ins untere Toreck machtlos und musste den Ball zum 0:3 aus dem Gehäuse holen. Erst jetzt erwachten die Schwandorfer aus der Anfangsschläfrigkeit der zweiten Halbzeit auf. Raffi Klimesch machte nach einem Rückpass Druck auf den Effringer Schlussmann, eroberte den ball und wurde von diesem zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst zum 1:3. In der Folgezeit spielte fast ausschließlich nur noch der SVO. Die Effringer zogen sich mehr und mehr in die eigene Hälfte zurück, und als Mario Gutekunst in der 80. Minute nach einer Ecke per Kopf auf 2:3 stellte hatte so manch einer der gut 80 Zuschauer noch die leise Hoffnung, damit aus einem Verloren geglaubten Spiel noch zumindest ein Punkt werden könnte. Immer wieder kam der SVO gefährlich vors Effringer Tor, die nun ihrerseits mit Mann und Maus den knappen Vorsprung über die Zeit retten wollten. Klimesch, Cakaj und Jakowczuck hatte jeweils die Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer für den SVO, auf der anderen Seite fischte Sascha Renz einen Freistoß aus dem oberen Toreck. So blieb es bis zum Schlusspfiff des Souverän leitenden Schiedsrichters beim 2:3 aus Sicht des SVO.
Schläfrige 20 Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte brachten dem SVO eine unnötige Heimniederlage ein. Jetzt gilt es den Fokus auf die Nächste Partie zu legen, um dort wieder Erfolgreich aus dem Spiel gehen zu können.
Für Den SVO spielten: Renz, Niethammer, Buhl, Krieg (ab 46. Federau) Landenberger (ab 80. Krieg) Jakowczuck, Harr, Blessing (ab 46. Gutekunst) Mohrhardt (ab 46. Klimesch) Broß (ab 46. Cakaj) Niemann

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