Das Werner-Schuon-Orakel irrt nie!

Sonntag, 21.10.2012
SV Pfrondorf/Mindersbach – SVO 1:2
Reserve: 2:3
6 Punkte aus Pfrondorf mit nach Schwandorf. Nach Paul der Krake orakelt nun Werner Schuon!

Mit dem zurück gekehrten Sascha Federau begann der SVO die Partie gegen Pfrondorf.
Nach müden ersten 10 Minuten waren es die Gäste, die zu gefährlichen Torabschlüssen kamen. Zwei Mal scheiterte Markus Kalmbach aus aussichtsreicher Position.
So dauerte es bis zur 23. Minuten, bis Mario Gutekunst einen Abpraller vom Keeper aus 16 Meter ins verwaiste SVP-Gehäuse drosch. Die zu diesem Zeitpunkt hoch verdiente Führung für den SVO.
Auch in der Folgezeit ging Gefahr nur von den rot gekleideten Akteuren aus. Kalmbach übersieht den in der Mitte freistehenden Hendrich, Klimesch schließt im 1 gegen 1 überhastet ab und scheitert am Keeper. In der 34. Minuten fiel dann doch das erlösende 2:0 für den SVO. Markus kam aus der Halbposition zum Abschluss, der Keeper konnte zwar parieren aber den Ball nicht komplett entschärfen. So landete die Kugel in hohem Bogen am zweiten Pfosten, wo sich Raffa Klimesch gegen den Verteidiger durchsetzen konnte und einnickte. Die Hausherren waren bis zum Wechsel weiter mehr mit sich selbst als mit dem Gegner beschäftigt, so dass beim Pausenpfiff nur die wenigsten an einem Schwandorfer Erfolg zweifelten.

Die Hausherren kamen wie verwandelt aus der Pause. Bereits in der 52. Minute erzielten sie durch einen direkt verwandelten Freistoss von Thomas Schunn den Anschlusstreffer. 8 Minuten später hielt es der Referee für angebracht, Alex Hendrich für ein Foul im Mittelfeld mit gelb/rot vom Platz zu stellen. Und womit? Mit Recht!
Das Unglück schien seinen Lauf zu nehmen, als in der 66. Minute der Unparteiische zum Entsetzen der SVO´ler auf den Elfmeterpunkt zeigte. Oli Raisch soll seinen Gegner gestoßen haben, eine mehr als zweifelhafte Entscheidung. Zum Glück für den SVO konnte Keeper Josh Blöchle den vom Pfrondorfer Toptorjäger getretenen Strafstoß parieren, so dass es weiter 1:2 stand.

Von nun an entwickelte sich eine teilweise hitzige Partie, mit Chancen auf beiden Seiten. Unter anderem donnerte Jany Schuon einen 30 Meter Freistoss an den Querbalken und Matze Niethammer scheiterte am Außenpfosten. So blieb es bis zum Schlusspfiff des Mannes in Schwarz hektisch und Spannend. Umso erlöster waren die Schwandorfer nach selbigem und dem Gewinn drei wichtiger Punkte.
SVO: Blöchle, Niemann, Federau, Schuon, P. Hiller; Raisch, Hendrich, Niethammer, Klimesch, Gutekunst; Klimesch (ab 88. Harr), Kalmbach (ab 65. Krieg)

Reserve: Die Hausherren hatten von ihren bisherigen 7 Spielen 5 gewonnen und nur 1 verloren, umso größer war der Respekt der wieder einmal nur 11 Schwandorfer.
Bereits nach 4 Minuten gingen die Hausherren in Führung, doch Selim Pala gelang postwenden der Ausgleich. Allerdings war die SVO-Defensive noch nicht so gut sortiert wie in den übrigen Spielen. Nach einer Viertelstunde erzielten die Pfrondorfer wiederum die Führung. Doch wieder war Selim Pala der Mann für den Ausgleich. Nach einer traumhaften Flanke von Özkan drosch er die Murmel volley in die Maschen.

Damit hatten sich beide Teams bis zur Pause genug verausgabt. Nach dem Wechsel übernahmen die Hausherren immer mehr das Kommando. Insgesamt 5 Auswechselspieler standen parat, so dass munter durchgewechselt werden konnte. Die Schwandorfer mussten ihrerseits wieder einmal alle durchspielen. So hatten der SVO bis zur 88. Minute die eine oder andere brenzlige Situation zu überstehen. Mit Glück und Einsatz gelang es, das Remis bis kurz vor Schluss zu halten. Dann folgte die Wiedergeburt des Torjägers. Tobi Hiller erschnüffelte den Stoppfehler des Verteidigers, luchste ihm die Kugel ab, ging ins eins gegen eins mit dem Torhüter, verknüllte sich mit diesem zu einer Kugel und kullerte durch den Fünfer um erschöpft vor der Torlinie liegen zu bleiben. Der Ball hatte sich unterdessen an Freund und Feind vorbei den Weg bis ins Pfrondorfer Tor gebahnt und lag nur wenige Zentimeter von Tobi entfernte auf der anderen Seite der Torlinie.

In den Schlussminuten flogen kurz aufeinander Ray und Pepe mit gelb/rot vom Platz, so dass in den letzten Minuten zu neunt das eigene Gehäuse verteidigt wurde.
So konnte am Ende ein unerwarteter Erfolg gefeiert werden.
SVO: Renz, Harr, Bessey, Broß, Bennie, T. Hiller, Cakaj, Sadriu, Pala, Özkan, Mehl

10 Antworten zu “Das Werner-Schuon-Orakel irrt nie!”

  1. Tschubb sagt:

    Super Sache!

  2. Ray sagt:

    Überragend…

  3. hallo lieber verfasser der berichte,
    leider klappts nicht immer, denn für den tsv habe ich auch einen sieg voraus gesagt 🙂
    aber ich freue mich für den svo und seine jungs. nun wird die tabellenspitze ins visier genommen. einfach dran glauben und immer alles geben.
    …….übrigens, eure berichte sind echt super geschrieben. weiter so 🙂

  4. Roger sagt:

    Möchte mich dem Lob von Lui im GB anschließen. Ganz stark was die Zweite abliefert. Wenn ich beispielsweise an das 2:2 gestern denke, das war großer Fußball!!

  5. spanier sagt:

    hey roger!

    die reserve hat gestern 3:2 gewonnen 🙂

  6. Ray sagt:

    Von meiner Seite auch ein ganz großes Lob an tobi, selim und co, die alten hogaaaa, die jungen wilden und natürlich goaly balu….
    Save matze der Sieg war unser :))

  7. Marzl sagt:

    Ich denke Roger meint das Tor zum 2:2 🙂

  8. Ray sagt:

    Ok des kann auch gut sein… des stimmt des war fein gespielt… butterweiche Flanke aus dem innarist…:)

  9. Seba sagt:

    Wie der klimesch sich beim 2:0 durchgesetzt hat war ganz großer sport..

  10. Lui sagt:

    unbedrängt eingeköpft Raphi…. hehe

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