Es will einfach nicht gelingen

Sonntag, 09.10.2011
FC Neuweiler/Oberkollwangen – SVO 4:2

Zum wiederholten Mal verliert der SVO ein Spiel das auf Messers Schneide steht. Die letzten 5 Prozent fehlen wieder einmal.

Beide Teams gaben diesen Sonntag nicht viel aufs Abtasten. Nach 4 Minuten gingen die Gastgeber durch einen unumstrittenen Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Eine Minute später besorgte Jufu Raffa Klimesch nach einem 40 Meter Pass von Tamer Sener in bester Torjägermanier das 1:1. Nach den beiden Blitztoren versuchten beide Teams erst einmal, Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen. Es dauerte bis zur 21. Minute, bis der Ball das nächste Mal in den Maschen landete. Unter tatkräftiger Mithilfe des Schwandorfer Keeper erzielten die FC-ler den 2:1 Pausenstand. Vor dem Seitenwechsel gab es für den SVO noch eine Schrecksekunde zu verdauen. Raffa Klimesch rasselte unglücklich mit seinem Gegenspieler zusammen und musste ausgewechselt werden. Im Krankenhaus wurde eine Jochbeinprellung diagnostiziert. Nach dem Wechsel gelang es dem SVO immer mehr, das Heft in die Hand zu nehmen. Oli Raisch und Matze Niethammer hatten das Zentrale Mittelfeld fest im Griff. Oli stoppte die gegnerischen Angriffe, Matze initiierte die Angriffe.
Doch genau hier lag der Hund beim SVO begraben. 95% der Angriffe liefen über die rechte Seite, wo Matze und Timo den Verteidigern regelmäßig Rätsel aufgeben. Doch jedes Mal scheiterte der letzte Pass oder die letzte Finte, so dass es kaum Torchancen zu verzeichnen gab. So musste in der 79. Minute auch eine Standardsituation herhalten, um die Schwandorfer wieder zurück ins Spiel zu bringen. Der auch heute wieder überragenden Tamer Sener jagte einen 20-Meter-Freistoss ins Torwarteck zum 2:2.
Die Schwandorfer wollten nun erst mal sicher stehen und die eigene Ordnung finden, um kontrolliert weiter zu spielen. Trotzdem geschah das Unglaubliche. 30 Sekunden nach dem Ausgleich vertändeln wir einen eigenen Freistoss an der Mittellinie fahrlässig und werden auf fremden Platz ausgekontert. So kamen die Hausherren zum 3:2. In den letzten 10 Minuten begannen die Neuweilerer zu schrubben, dass jede Putzfrau eifersüchtig werden könnte. So unterbanden sie alle Schwandorfer Angriffsbemühungen schon im Ansatz. Mit einem Konter in der Schlussminute machten sie den Sack dann zu.
SVO: Renz, P. Hiller, Sener, Schuon (ab 75. Lis); Buhl (ab 80. Harr), Raisch, Hendrich, Niethammer, Thal; Kaupp, Klimesch (ab 35. Sadriu)

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