Festung Killberg lebt

SV Oberschwandorf – 1.FC Egenhausen 4:3

Mit 4:3 wurde am Sonntag der FC Egenhausen auf heimischem Platz geschlagen. Gegen den „Angstgegner“ der erste Sieg seit 2013.

Gleich zu Beginn der Partie kam der SVO zu einer Reihe von guten Chancen, die Führung lies jedoch bis zur 1. Minute auf sich warten. Torjäger Raffi Klimesch konnte nach toller Vorarbeit des einmal mehr überragend Aufgelegten Magnus Dürr zur verdienten 1:0 Führung einnetzen. In der Folge übernahm mehr und mehr der Gast aus Egenhausen die initiative und kam so auch folgerichtig recht kurz nach der Schwandorfer Führung zum Ausgleich. Nun tat sich der SVO schwer, gerade im Mittelfeld wurden zu viele einfache Bälle verloren und so kam der FC Egenhausen nach einem schnell vorgetragenen Konter in der 25. Minute über deren rechte Seite zur nicht unverdienten 1:2 Halbzeitführung. Zum Pausentee konnte der SVO froh sein damit bei der ein oder anderen Chance des FCE Fortuna mit den Jungs vom Killberg im Bunde war und der Rückstand nicht deutlicher ausfiel.

Nach der Pause merkte man sofort damit der SVO nun nochmals alles versuchen wollte das Spiel zu drehen. Jedoch genau in die Anfangsphase der zweiten Hälfte fiel der Treffer zum 1:3 für den FC Egenhausen. Wer nun aber dachte damit das Spiel gelaufen sei und der SVO seinen Nimbus als letztes Team der B-Liga ohne Niederlage auf Heimischem Platz einbüßen würde sah sich getäuscht. Mit Hochgeschwindigkeitsfußball alla FC Liverpool wurde binnen fünf Minuten zwischen der 68. und 73. Minute das Spiel gedreht, nach Toren von Mario Gutekunst, Patrick Jakowczuk und erneut Raffi Klimesch führte der SVO plötzlich gegen den haushohen Favoriten aus Egenhausen, der im Rennen um die Aufstiegsplätze noch recht aussichtsreich im rennen lag. Wer nun einen Sturmlauf des Gastes erwartete sah sich getäuscht. Auser ein paar Distanzschüssen, die allesamt sichere Beute für Torwart Hannes Neff waren, konnte der FCE keine Gefahr mehr für das Schwandorfer Tor ausstrahlen. Anderst der SVO, gleich drei mal tauchte ein Schwandorfer frei vor dem Gästegehäuse auf, versäumte es aber den Sack endgültig zu zu machen. So blieb es bis zum Ende beim knappen aber auch Verdienten 4:3 für den SVO.

Wiederum eine ganz starke Leistung der Jungs vom Killberg, die in der Rückrunde bisher den wieder mal zahlreich anwesenden Zuschauern viel Spaß bereiten. Was wäre nur möglich gewesen, hätte man die erste Halbserie mit eben der gleichen Einstellung und Ernsthaftigkeit angegangen.

Für den SVO: Neff, Mohrhardt, Röhm, Hiller P., Harr, Niethammer, Jakowczuk, Federau, Gutekunst, Dürr M., Klimesch

Eingewechselt: Keppler, Rehm, Kasper

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