Killberg bleibt Festung

Mit 3:1 konnte der SVO am vergangenen Sonntag seine Weiße Weste auf dem Killberg bewahren und den Anschluss an das Mittelfeld der Kreisliga B1 herstellen.

Gleich zu Beginn setzte der SVO den Gast aus Beihingen gehörig unter Druck und hätte nach 15 Minuten gut und gerne mit zwei oder drei Toren in Führung liegen können. Noch hatten aber die Schwandorfer Angreifer ihr Visier nicht richtig eingestellt und scheiterten aus aussichtsreicher Position. Besser gelang dies in der 20. Spielminute. Der an diesem Tag überragende Magnus Dürr narrte eine ganze Reihe an Beihinger Abwehrspielern, legte vor dem Torwart mit viel übersicht Quer auf den mitgelaufenen Raffi Klimesch, der den Ball zur absolut verdienten Führung im Gehäuse einschob. Auch in der Folge war der SVO das bestimmende Team und hatte eine ganze Reihe an guten Möglichkeiten. Das 2:0 lies jedoch bis zur 40. Minute auf sich warten. Wieder war es Magnus Dürr, der den Beihingern entwischte und wiederum Quer auf Raffi Klimesch legte. Dieser musste erneut nur den Fuß hin heben und den Ball zur zu dieser Zeit für den VFR schmeichelhaften 2:0 Führung für den SVO einschieben. Quasi mit dem Halbzeitpfiff kam der VFR jedoch zum überraschenden Anschlusstreffer. Ein direkt verwandelter Freistoß in der 44. Minute, der erste Torschuss des VFR in Hälfte eins, fand den Weg ins Schwandorfer Tor. Somit ging es mit einer knappen 2:1 Führung in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit agierte der Gast um einiges Druckvoller und schnürte den SVO weit in deren Hälfte ein. Die Jungs um Trainer Buhl waren nun ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. Immer wieder rannte der Gast aus Beihingen auf das Schwandorfer Tor an, konnte aber auser zwei Halbchancen nach Distanzschüssen auserhalb des sechzehners wenig Gefahr für das Tor von Torhüter Hänsel erzeugen. In der 80. Minute dann die Entscheidung. Tim Harr kämpfte sich über die linke Seite mit dem absoluten willen bis in den Beihinger Strafraum vor, sah den abermals in Position gelaufenen Raffi Klimesch und servierte diesem den Ball. Wie schon bei den Toren zuvor war es für Torjäger Klimesch eine Leichtigkeit das Spielgerät im Kasten zu versenken. Der Wille des Gastes war nun gebrochen und bis zum Ende der Partie konnte keine gefährliche Situation mehr gezählt werden. Eine insbesondere in der ersten Halbzeit starke Leistung des SVO, der an diesem Tag einfach den größeren Willen und Einsatzbereitschaft an den Tag legte. Besonders Magnus Dürr, der an diesem Tag vom VFR nicht in den Griff zu bekommen war und Raffi Klimesch, dem das Kunststück eines Dreierpacks gelang legten gegen den alten Rivalen eine Sahne Partie hin, die in den nächsten Spielen Hoffnung auf mehr Punkte macht. Wie eng es in der B Liga zu geht sieht man an der Tatsache damit zwischen dem 6. Platzierten aus Rohrdorf und dem Platzierten, dem SVO, gerade einmal vier Punkte liegen.

Für den SVO: Hänsel, Mohrhardt, Buhl (ab 45. Röhm), Dürr N., Harr (ab 88. Kasper), Niethammer, Jakowczuk, Federau, Niemann (ab 75. Hiller P.), Dürr M., Klimesch (ab 84. Rehm)

Vorschau:

Kommenden Sonntag gastiert der SVO beim letztjährigen A Ligisten aus Schönbronn, der in diesem Jahr weit hinter seinen Erwartungen zurück blieb. Lediglich Tabellenplatz 12 steht für den SVS momentan zu Buche. Für
den SVO die Chance mit einem Sieg und etwas Glück bis auf Platz 7 nach vorne zu springen. Da man sich aber gerade in der Fremde in diesem Jahr extrem schwer tut keine Leichte Aufgabe für die Jungs vom Killberg. Über
die gewohnt starke Unterstützung durch viele Schwandorfer Schlachtenbummler würden sich die Männer um Kapitän Harr sicherlich freuen. Anpfiff ist um 15 Uhr in Schönbronn.

Eine Antwort zu “Killberg bleibt Festung”

  1. Anonymous sagt:

    Klasse Bericht !!

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