SVO weiterhin ohne Heimsieg

Sonntag, 04.10.2015

SVO – VFR 2:3

Vor rund 100 Zuschauern empfing der SVO am vergangenen Sonntag die Gäste aus Beihingen. Die Anfangsphase des Spiels gehörte klar dem VFR, der mit seinen schnellen Flügelspielern den SVO vor das ein oder andere Problem stellte, so musste Keeper Renz einen Kopfball im allerletzten Moment zum Eckball entschärfen. Nach einer Viertelstunde biss sich der SVO in die Partie. Mit knackigen Zweikämpfen wurde den Beihingern mehr und mehr die Lust an deren technisch feinem Fußballspiel genommen. So hatten Raffi Klimesch und Tobi Hiller die Führung für den SVO auf dem Fuß, es kam jedoch wie schon so oft in dieser Runde. Nach einem viel zu kurz geratenen Klärungsversuch der Schwandorfer Abwehr ins Zentrum vor dem eigenen Sechzehner konnte der Beihinger Spielmacher mit einem einfachen Pass in die tiefe des Strafraums die gesamte Abwehr Ausheben und der VFR schob zur Führung vorbei am machtlosen Sascha Renz ein. Wieder einmal war der SVO durch eigene Fehler zu einfach in Rückstand geraten, ein Spiegelbild der gesamten Saison. Das weitere Spielgeschehen wurde durch viele kleine Nicklichkeiten beider Teams geprägt, so dass der einwandfrei Leitende Schiedsrichter die ein oder andere Gelbe Karte zücken musste. Richtige Torchancen gab es bis zur 40. Minute wenige zu verzeichnen, dann konnte sich jedoch am linken Flügel Matze in einer grenzwertigen Situation behaupten, drang über links in den Strafraum ein und passte den Ball Zentimetergenau auf den bis dahin im Abschluss Glücklosen Tobias Hiller. Dieser musste den Ball nur noch über die Linie zum insgesamt verdienten Ausgleich drücken. Mit einem 1:1 ging es dann auch in die Pause, was nach den Leistungen der Vorwochen so nicht zu erwarten war.

Die Zweite Halbzeit war keine zehn Minuten alt bis es den ersten Aufreger gab. Ein Beihinger Mittelfeldakteur lies sich nach einem nicht geahndeten Foul an sich selbst zu einer groben Unsportlichkeit hinreißen. So rannte dieser wie von der Tarantel gestochen dem Ballführenden Schwandorfer hinterher, schob diesen über den Haufen und hatte nun auch noch einige nicht Jugendfreie Worte für den Schiedsrichter übrig, Völlig zurecht gab es hierfür die Rote Karte. Fußball wurde im Anschluss aber auch noch gespielt, Maurice Broß, zur Halbzeit für Raffi Klimesch gekommen da dieser zur Schule nach Heilbronn musste lupfte den Ball am verdutzten Beihinger Torwart vorbei, ein mitgelaufener Verteidiger konnte jedoch noch vor der Linie klären. Die Personelle Unterzahl war den Beihingern nicht anzumerken, eher schien es, damit nun eine jetzt erst recht Haltung angenommen wurde, so konnte das Beihinger Urgestein Hamza Kizil eine Freistoßflanke über Renz und Niethammer zur erneuten Beihinger Führung nach 66 Minuten im Schwandorfer Gehäuse unterbringen. Lediglich fünf Minuten später der erneute Ausgleich für den SVO. Maurice Broß nahm einen tollen Pass in die Beihinger Schnittstelle der Viererkette gekonnt Volley und versenkte den Ball unhaltbar für den VFR Keeper im linken unteren Eck. Doch wieder einmal wurde der SVO seinem ruf gerecht. Eine völlig unnötige Aktion gegen den Beihinger Stürmer, dieser wurde mit dem rücken zum Tor in bester Ringer Manier niedergerissen, führte zum Strafstoß gegen den SVO. Den Fälligen Elfmeter verwandelte der Beihinger Kapitän zum 2:3 aus schwandorfer sicht. In der Folgezeit versuchte es der SVO mit vielen langen Bällen, die auch das ein oder andere mal gefährlich vor die Beihinger Kiste kamen, so hätte Tobi mit einem Kopfball oder Alex Hendrich mit einem Freistoß fast den erneuten Ausgleich erzielt. Die Beihinger hingegen konterten immer wieder gefährlich über ihren wahnsinnig schnellen linken flügelspieler, hier hatte der SVO Glück damit diese Situationen nicht besser ausgespielt wurden oder der wieder gute Alex Krieg in letzter not klären konnte. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:3. Als Fazit bleibt wohl zu sagen damit unterm Strich die Beihinger einfach weniger Fehler am oder im eigenen sechzehner machten, man jedoch nicht vom im vornherein erwarteten Klassenunterschied sprechen kann.

Für den SVO spielten: Renz, Niemann, Vinelli, Krieg, Harr, Hendrich, Raisch, Niethammer, Gutekunst, Klimesch (ab 45. Broß), Hiller T
Ersatzbank: Hiller P., Broß, Bessey

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