Tolle Moral wird nicht belohnt

Sonntag, 04.09.2011
SVO – SG Ebhausen/Rotfelden 2:3

Trotz einer erheblichen Steigerung gegenüber den letzten Partien reichte es nicht zum ersten Punktgewinn. 0:3 kann nicht mehr gedreht werden.

Die Ebhäusener waren mit 3 Siegen perfekt in die Saison gestartet, der SVO hingegen hatte jedes Spiel verloren. Endsprechend groß war der Respekt vor dem Gegner. Deswegen waren alle von Beginn an hoch konzentriert und lieferten den Gästen einen harten Kampf.
Da der SVO den Gästen im Mittelfeld ebenbürtig war und auch die Defensive um Libero Alex Hendrich sicher stand gab es in der ersten Hälfte kaum Torchancen zu verzeichnen. Vereinzelte Fernschüsse verfehlten das Ziel. So stand es zu Pause 0:0. Pech für den SVO. In der 42. Minute musste Tommi Buhl verletzt vom Feld, für ihn kam „ Locke“ Thal.
Die Schwandorfer wollten auch in der der zweiten Hälfte möglichst lang ihre Bude sauber halten, allerdings machten die Gäste aus der Kamelstadt den Schwandorfern einen Strich durch die Rechnung. In der 51. Minute erzielten sie durch einen platzierten Flachschuss das 0:1. Vier Minuten später markierten sie nach einer Ecke sogar das 2:0. Als in der 68. Minute dann sogar noch das 0:3 fiel war die Partie eigentlich schon gelaufen.
Wie aus dem nichts gelang dem SVO der Anschlusstreffer. Marcel Kaupp jagte die Murmel vom linken Strafraumeck scharf vors Tor, wo Tamer Sener den Ball über die Linie grätschte.
Leise keimte Hoffnung auf im Schwandorfer Lager, und in der 82. Minute brandete das nächste Mal Jubel auf dem Killberg los. Tamer „Kaiser“ Sener schlägt einen Freistoß von der Mittellinie tief in den Gästesechzehner. Der eingewechselte Pepe schmuggelt sich bis ganz vors Gehäuse und drückt den Ball aus 2 Metern über die Linie.
In den letzten 10 Minuten warfen die Schwandorfer unterstützt vom Publikum noch einmal alles nach vorne, doch leider wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.
Defensiv fand gegenüber den letzten Partien ganz klar eine Steigerung statt, und auch vorne traf man 2 Mal. Es bleibt aber weiterhin offensichtlich, das sich die Schwandorfer im herausspielen von Torchancen schwer tun. Andererseits wurden beide Chancen die man hatte auch in Tore umgemünzt, was für die Chancenverwertung spricht.
SVO: Renz; Goll, Hendrich, T.Hiller (ab 73. Lis); Buhl (ab 42. Thal) Raisch (ab 65. Sadriu), Niethammer, Klimesch, Sener; Kaupp

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