Vom Riesen und dem kleinen Stein

Sonntag, 17.04.2011

SG Neuweiler/Oberkollwangen – SVO 0:0

Die letzten verbliebenen 12 Schwandorfer trotzen dem hohen Favoriten einen Punkt ab. Jetzt schon über 200 Minuten ohne Gegentor.

Schon in den ersten Minute zeichnete sich die Richtung, in die das Spiel gehen würde, deutlich ab.

Die Hausherren kauften dem SVO mit ihrem energischen Zweikampfverhalten schnell den Schneid ab.

Dadurch konnten sie sich in der Schwandorfer Hälfte häuslich einrichten, den Schwandorfern gelang kein anständiger Spielaufbau.

Vielmehr waren alle Roten damit beschäftigt, den Führungstreffer der Mannen aus Neuweiler und Oberkollwangen zu verhindern.

Diese suchten Ihr Heil ausschließlich in langen Bällen. Sobald man mit dem Ball die Mittellinie überquerte wurde ein langer und hoher Ball in den Strafraum geschlagen.  

Diesen versuchten sie dann entweder direkt mit dem Kopf zu verwerten oder den zweiten Ball aus der Distanz zu versenken.

So flogen im ganzen Spiel so ca. 50 hohe Bälle in den Schwandorfer 16er. Und obwohl die Hausherren den Gästen körperlich überlegen waren konnte die Großzahl dieser Bälle geklärt werden.

Im Freitagstraining wurde über einen halbe Stunde lang das Abwehren von längen Flankenbällen geübt, die SVO´ler waren von ihrem Coach perfekt auf das Spielsystem des Gegners eingestellt. 

Nach aufregenden 45 Minuten mit vielen Torraumszenen ging es mit dem 0:0 in die Pause.   

Auch nach dem Wechsel versuchten die Spieler des Tabellenführers vehement in Führung zu gehen. Dieses Vorhaben gelang nicht, die Schwandorfer Defensive spielte sich in einen Rausch.

Alex Krieg und Simon Goll zerstörten die hochgelobten Angreifer des Gegners ohne Kompromisse. Immer waren sie einen Schritt eher am Ball oder holten die Kugel in bereits verloren geglaubten Zweikämpfen zurück.

Dahinter organisierte Martin Bessey seine Jungs wie ein alter Hase und war immer dort zu stellen, wo es Lücken zu schließen galt. Angetrieben von ihren starken Hinterleuten verteidigten auch die restlichen Schwandorfer bis aufs Blut.

Jeder angeschlagene Spieler biss auf die Zähne und warf sich weiterhin in jeden Schuss und Zweikampf. Pippo Hiller und Stöpsel Landenberger wurden bereits früh verwarnt, schafften es aber bis zum Schluss den Platzverweis zu vermeiden und trotzdem

ohne Kompromisse weiter zu kämpfen. Alex Lis, Tobi und Tschubba versuchten die Angriffe so gut es ging schon im Mittelfeld zu verhindern.

Weiterhin hatten die Gastgeber die meisten Großchancen. In der Schlussphase hatten die Gäste aber mit zwei Kontern zwei 100% Torchancen. Zunächst liefen Tobi und Oli allein auf den Keeper zu. Tobi spielte allerdings einen Querpass, woraufhin der Schiri auf Abseits entschied. 5 Minuten vor Schluss versuchte Marci eine Flanke freistehend zu stoppen, doch er bekam den Ball nicht ganz unter Kontrolle, so dass der Torhüter klären konnte.

So wurde in den gesamten 45 + 5 Minuten um den einen Punkt gezittert, umso größer war die Freude nach dem Schlusspfiff.

An diesem Sonntag haben 12 Mann mit-und füreinander gekämpft und wurden für ihren Einsatz gebührend belohnt. Wenn man diese Einstellung nicht nur gegen den Tabellenführer sondern gegen alle Teams abruft

muss man sich vor keinem Gegner verstecken.

SVO: Renz, Krieg, Bessey, Goll; P.Hiller, T.Hiller, Raisch, Landenberger, Lis (ab 72. Niethammer) Buhl, Kaupp

3 Antworten zu “Vom Riesen und dem kleinen Stein”

  1. Abteilungsleiter sagt:

    Hallo Jungs,

    habe vom enormen Kampfeswillen gehört.
    Gratuliere zum Punktgewinn beim Titelanwärter.
    Ich hoffe auf eine erfolgreiche Woche.

  2. Tommi sagt:

    bei denen is Anstoß am Samstag um 15:00Uhr, soo soo 😉

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